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Geschichte des Jabinger Kindergartens:

Im Jahre 1956 gab TIbor Buza als neuer Pfarrer nach Jabing und sah den Ort auch von einer neuen Seite: Familien mit Kindern unter sechs Jahren arbeiteten zuhause in der Landwirtschaft schwer. Er hatte die Idee, einen sogenannten Erntekindergarten zu errichten, welcher von Kirche und Caritas geführt werden sollte. Dazu wurde eine Räumlichkeit benötigt und diese fand man bei Frau Oswald. (Heute Hinter den Gärten 14). Es wurde eine Öffnung in der Zeit von Ostern bis Nikolaus vereinbart. Als Kindergärtnerin fand man Fräulein Getrude Unger aus Strem. Ihre Unterkunft hatte sie im selben Haus

Jedes Kind hatte von zu Hause einen Schemmel mitzubringen. Im zweiten Jahr gab es bereits Tische, Sessel sowie Spielsachen. Bald brauchte man eine zweite Kraft und diese hatte man bald in Frau Getrude Baldasti zumindest für ein Jahr gefunden. Im Anschluss kam Frau Emilie Wolfahrt geb. Wild. Im Jahr 1960 führte Frau Emma Feichtinger aus Großpetersdorf den Kindergarten 1961-1962 wieder Frau Wohlfahrt. Ab 1963 bis 2004 übernahm dann „Tante Berta“, Frau Berta Konrath geb. Eberhardt die Leitung des Kindergarten. Im Jahr 1967 übergab Pfarrer Franz Spuller die Erhaltung des Kindergartens an die politische Gemeinde Jabing ab.

1966    Übersiedlung in das Haus der Familie Thek (Obere Hauptstraße 8)

1969    Übersiedlung in das Nebengebäude der Schule (Frau Paula)

1974    Übersiedlung in die evangelische Schule

Ab dem Jahr 1971, dem Jahr der Gemeindezusammenlegung zu Großpetersdorf, erfolgte die Änderung in einen Jahreskindergarten mit Weihnachts- Oster und Sommerferien sowie einer 40 Stunden Woche.

Im Jahr 1974 wurde der Neubau eines Kindergartens eingeleitet, der 1976 von Pfarrer Alexander Nagy sowie LH Theodor Kery eingeweiht wurde.

Nach der Pensionierung von Frau Berta Konrad übernahm Frau Martina Graf, geb. Toth im September 2004 die Leitung des Kindergartens. Da eine Auswertung der Öffnungszeiten erforderlich war, wurde im Jänner 2005 mit Frau Linda Steurer eine weitere Kindergartenpädagogin eingestellt. Auf Grund der Überschreitung der Kinderhöchstzahl in in weiterer Folge durch das neue Burgenländische Kinderbildungs- und betreuungsgesetz war es im Mai 2006 notwendig, Frau Andrea Pulay, geb. Stelzer, als Helferin anzustellen.

In der Zeit von Mai bis September 2007 wurden die bestehenden Räumlichkeiten renoviert und durch eine Küche, ein Büro sowie zwei Abstellräume erweitert. Diese Maßnahme war notwendig, da der Kindergarten nicht mehr den zeitlichenen Anforderungen entsprach.

DIe Wiedereröffnung und Segnung des Kindergartens fand am 23.September 2007 statt.

Schlußendlich wurde 2019 Frau Nicole Jandrasits als Integrationspädagogin eingestellt.

Im Laufe der Jahre hat sich der Kindergarten von einer Aufbewahrungsstätte zu einer BIldungseinrichtung gewandelt. Aufgabe des Kindergartens ist es, die Familienerziehung zu unterstützen und zu ergänzen. Er hat die körperliche, geistige und seelische Entwickung zu fürdern und zu einer grundlegenden, religiösen, sittlichen und sozialen BIldung sowie zu einer Persönlichkeitsentfaltung und Sprachförderung beizutragen.

Auf die Berücksichtigung der Gesamtpersönlichkeit, aber auch der Individualität, Selbstständigkeit und der Kreativität wrd in der pädagogischen Arbeit höchster Wert gelegt.